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Ziele

„In Österreich sind 47 Prozent der erwerbstätigen Frauen teilzeitbeschäftigt, in der Steiermark mehr als 50 Prozent. Dieses Faktum gibt darüber Auskunft, dass nach wie vor eine traditionelle Aufteilung von vorwiegend bezahlter Erwerbsarbeit für Männer und unbezahlter Familienarbeit für Frauen vorliegt. Die geschlechtsspezifischen Rollenbilder sind nach wie vor verfestigt. Einige europäische Länder haben zukunftsfähige, weil gleichstellungsorientierte Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt als Modell anzubieten. Die Forderung, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Frauen und Männern gleichermaßen ermöglicht, Familie und Beruf zu vereinbaren, ist in Österreich Jahrzehnte alt. Allein, es fehlt die konsequente Umsetzung der Schritte, die dafür nötig sind.“
Mag.a Christina Lind, stv. Landesgeschäftsführerin AMS Steiermark

Frauenförderung trägt zur Chancengleichheit bei

Benachteiligungen von Frauen am Arbeitsmarkt zeigen sich an Indikatoren wie der Teilhabe an Ausbildung und Beschäftigung, der Geschlechterverteilung bei Hierarchien und Branchen sowie bei den Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern.


Quelle: Rechnungshof Österreich: Allgemeiner Einkommensbericht 2018